JE.00.0090
Kontinuierliche Blutzuckermessung CGMS: Auswertung, inkl. Bericht
Klassifikation
Qualifikationen0501: Endokrinologie-Diabetologie, 9971: SP Pädiatrische Endokrinologie-Diabetologie
LeistungstypHauptleistung (H)
SparteSprechzimmer (0001)
Pflichtleistung-
Anästhesie—
Quant. Dignität1
BehandlungsartA
Taxpunkte
Ärztliche Leistung (AL) [TP]84.51
Technische Leistung (TL) [TP]69.11
Faktor AL—
Faktor TL—
Faktor AL Referenz1.00
Zeitaufwand
Leistung i.e.S. [Min.]40
Raumbelegung [Min.]40
Vor-/Nachbereitung [Min.]0
Wechselzeit [Min.]0
Befundung [Min.]0
Zusatzzeit [Min.]0
Einschränkungen
MengenbeschränkungenMaximal 1 pro 180 Tage
Medizinische Interpretation
Die kontinuierliche Blutzuckermessung (CGMS) wird zur Diagnostik und Anpassung der Insulintherapie bei Diabetikern oder bei der Abklärung von unklaren Hypoglykämien verwendet, insbesondere bei Verdacht auf Insulinom.
Die kontinuierliche Blutzuckermessung ist insbesondere in folgenden Fällen indiziert:
- Verdacht auf nächtliche Hypoglykämien und / oder frühmorgendlichen Hyperglykämien
- Verdacht auf unerkannte Hypoglykämien, z.B. bei tiefem HbA1c ohne anamnestische Hypoglykämien
- Hohe HbA1c-Werte trotz intensivierter Insulintherapie mit scheinbar optimalisiertem Selbstmanagement
- Persistierende schwere Hypoglykämien trotz Umstellung von einer intensivierten Insulintherapie auf Insulinpumpentherapie
- Während der Schwangerschaft bei HbA1c > 6.1%, oder bei rezidivierenden Hypoglykämien trotz optimalisierte intensivierter Insulintherapie.
Die Auswertung beinhaltet eine fachärztliche Analyse des Blutzuckerprofils unter Bezug der Einflüsse von Kohlenhydrateinnahme, körperlichen Aktivität und anderen blutzuckerbeeinflussenden Tätigkeiten/Ereignissen, inklusive eines schriftlichen Berichts, der mit der Position auch abgegolten ist.
Die Verrechnung des Sensors erfolgt separat gemäss GI-26 und AD-07.
Die kontinuierliche Blutzuckermessung ist insbesondere in folgenden Fällen indiziert:
- Verdacht auf nächtliche Hypoglykämien und / oder frühmorgendlichen Hyperglykämien
- Verdacht auf unerkannte Hypoglykämien, z.B. bei tiefem HbA1c ohne anamnestische Hypoglykämien
- Hohe HbA1c-Werte trotz intensivierter Insulintherapie mit scheinbar optimalisiertem Selbstmanagement
- Persistierende schwere Hypoglykämien trotz Umstellung von einer intensivierten Insulintherapie auf Insulinpumpentherapie
- Während der Schwangerschaft bei HbA1c > 6.1%, oder bei rezidivierenden Hypoglykämien trotz optimalisierte intensivierter Insulintherapie.
Die Auswertung beinhaltet eine fachärztliche Analyse des Blutzuckerprofils unter Bezug der Einflüsse von Kohlenhydrateinnahme, körperlichen Aktivität und anderen blutzuckerbeeinflussenden Tätigkeiten/Ereignissen, inklusive eines schriftlichen Berichts, der mit der Position auch abgegolten ist.
Die Verrechnung des Sensors erfolgt separat gemäss GI-26 und AD-07.
Kumulationsregeln
Ausschluss (4)
- AA.25.0010Erstellung eines ärztlichen Berichts zuhanden eines anderen Arztes, eines Therapeuten oder der Pflege, pro 1 Min.
- AA.25.0020Erstellung eines ärztlichen Berichts zuhanden des Patienten oder eines Angehörigen, pro 1 Min.
- AA.25.0030Erstellung eines ärztlichen Berichts zuhanden des Versicherers, pro 1 Min.
- JE.00.0060Interpretation Glukosetoleranz-Test (GTT)
Leistungsgruppen
- LG-053Positionen, kumulierbar mit hausärztlichen Leistungen aus den Kapiteln [CA.00], [CA.05], [CA.10]
- LG-054Positionen, kumulierbar mit hausärztlichen Leistungen im Rahmen von Palliative Care aus den Kapiteln [CA.15]
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Quelle: OAAT, Organisation ambulante ärztliche Tarifentwicklung — TARDOC V26 (1.4c_251128_2), Gültig ab 01.01.2026